Die Transformation vom nörgelnden zum gewissenhaften Mitarbeiter

Die Transformation vom nörgelnden zum gewissenhaften Mitarbeiter

Ich habe in der letzten Woche eine Transformationserfahrung miterlebt, die ich gern mit euch teilen möchte. Hier war es einem Teilnehmer durch eine kleine Erkenntnis auf einmal möglich, mit einer anderen Brille auf eine Situation und auf eine Person zu schauen.

Read More

Transformationsprozess als schöpferischer Sprung

Transformationsprozess als schöpferischer Sprung

Das bisherige Verhalten des Menschen (in der Organisation) führt nicht mehr weiter. Eine Grenze ist erreicht. Die Krise spitzt sich zu. Am Wendepunkt, dem Gipfel der Krise erfolgt ein schöpferischer Sprung (Kast). Das Schöpferische ist die innere Arbeit, die von Gefühlen begleitet ist und zu neuen Erlebens- und Verhaltensweisen führt.

Read More

Syntaktischer im Alltag

Foto-Syntaktischer im Alltag-Andrea Spieth.png

„Syntax“ – das erinnert an die Schule, genauer an Grammatik. Das ist nicht unbedingt ein Lieblingsthema, und doch ist es (das Thema) oder sie (die Syntax) allgegenwärtig, ob bewusst in einer Fremdsprache oder unbewusst in unserer Muttersprache.

Wir gehen mit „syntaktischer“ weit über den Tellerrand der Sprache(n) hinaus und verwenden bzw. nutzen den syntaktischen Gedanken, um leichter mit unübersichtlichen Fragestellungen, mit irritierender Komplexität oder mit scheinbar unbenennbaren Herausforderungen umzugehen. In unserem Symposion Syntaktischer Führen und Beraten gehen wir in der Breite und in die Tiefe darauf ein.

„Syntaktischer“ funktioniert aber auch ganz alltäglich. Zum Beispiel in der Ablagestruktur von Dateien auf dem Computer. Jahr(zehnt)elang habe ich gebraucht, um endlich eine Ordnung zu finden, die für mich intuitiv genug ist, dass ich nicht eine Notiz brauche, um mir merken zu können, wie ich bei der Ablage von Dateien vorgehe. Wichtig war mir eine flache Hierarchie mit möglichst wenig Ordnerebenen, in der ich mich jahrelang mit einer alphabetischen Ordnerstruktur orientiert habe. Dumm war nur, dass ich mir oft nicht merken konnte, unter welchem Buchstaben, d.h. zu welchem Thema ich eine bestimmte Datei abgespeichert hatte. Da sich auf meinem Computer eine Vielzahl von Wissensthemen, Projekten und Herzensangelegenheiten häufen, war für mich der „semantische“ Ansatz, nämlich über alphabetisch gereihte Ordner den Überblick zu behalten, aussichtslos.

In einer Fortbildung bei Matthias Varga von Kibéd habe ich für mich eine funktionierende Lösung gefunden, die darin liegt, dass ich auf der obersten Ebene eine nicht semantische, sondern eine grundlegende und intuitiv eingängliche Unterscheidung habe. Die SyST Glaubenspolaritätenaufstellung gibt mir dafür die Struktur, die mir nützt: Kopf, Herz und Hand. Ich war überrascht über mich selbst – denn für mich war und ist jederzeit klar, ob ein Thema bzw. eine Datei, die ich abspeichern möchte, eher

·         ein Kopf-Denk-Wissens-Thema ist

·         oder in irgendeiner Weise mit einer meiner Herzensangelegenheiten zu tun hat

·         oder ob es sich um mein Tun, meine Projekte, meine Kunden handelt.

Nach dieser Unterscheidung auf der ersten Ebene, die nicht semantisch, sondern eher archetypisch syntaktisch ist, finde ich mich wunderbarerweise auf der zweiten Ebene semantisch zurecht. Hier kann ich alphabetisch oder nach Nummern weitersortieren, ohne den Überblick zu verlieren – weder beim erstmaligen Speichern noch beim Wiederfinden.

Wodurch kann heute Orientierung in Transformationsprozessen entstehen?

Wodurch kann heute Orientierung in Transformationsprozessen entstehen?

Syntaktisches Arbeiten als Orientierungshilfe. Die Postmoderne hat uns gelehrt, dass es keine objektiven Wahrheiten gibt, dass alles kontextabhängig, vielperspektivisch und in systemischen Wechselwirkungen und zirkulären Prozessen relativistisch betrachtet werden sollte. Ebenso ist es state of the art, mit einem konstruktivistischen Bewusstsein auf Phänomene zu blicken. Dogmatische Denkmodelle und Glaubenssysteme wurden durch das 20. Jahrhundert einerseits moralisch diskreditiert, andererseits führen sie in der Regel nicht zu hilfreichen Erweiterungen des Möglichkeitsraumes, sondern zu festschreibenden Einengungen des Denkens, Fühlens und Handelns. Gleichzeitig stehen wir als Individuen, in Organisationen und in gesellschaftlichen Zusammenhängen immer wieder vor der Frage, wie wir uns orientieren können in einem Ozean aus Komplexität und vielfältigen Spannungsfeldern. Wie setzen wir unter solchen Umständen den Kurs, wie navigieren wir?

Read More